Zahnfleisch tut weh - Was tun?

Zahnfleisch tut weh - Was tun?


Dieser Beitrag wurde geprüft von der Dentalhygienikerin Frau Birgit Schlee

Zahnfleischbluten hat vermutlich jeder hin und wieder mal. Tut Ihr Zahnfleisch allerdings häufiger weh, hat es ab und an eine rötliche Farbe und ist angeschwollen? Wir sagen Ihnen, was Sie in diesem Fall tun können, was mögliche Ursachen sein könnten und wie Sie Zahnfleischproblemen vorbeugen können.

Zahnfleisch tut weh – Was könnte der Grund sein?

Es ist  wichtig zu wissen, wie gesundes Zahnfleisch aussieht

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, wie gesundes Zahnfleisch aussieht:

Es hat eine zartrosa Farbe (bei einem dunkleren Hautton hat es eine dunklere Farbe), sitzt stramm und fest am Zahnhals und sollte ohne Verletzungen nicht bluten oder Schmerzen verursachen.

Ist Letzteres der Fall oder ist das Zahnfleisch rötlich verfärbt, kann das auf eine Zahnfleischentzündung hindeuten.

Das beispielhafte Aussehen von gesundem Zahnfleisch können Sie im Bild sehen.

Rotes, geschwollenes Zahnfleisch tut weh – Was tun?

Wie bei jeder Entzündung versucht der Körper auch bei einer Zahnfleischentzündung dadurch aktiv zu werden, dass er die betroffene Stelle vermehrt durchblutet. Aus diesem Grund blutet entzündetes Zahnfleisch schneller – ein erstes Warnsignal. Weitere Symptome sind Schwellungen und Rötungen, erst später können Schmerzen hinzukommen, denn beim ersten Auftreten ist eine Zahnfleischentzündung oft nicht schmerzhaft.

Die häufigste Ursache für eine sogenannte Gingivitis, auch bekannt als Zahnfleischentzündung, ist die Bildung von bakteriellem Zahnbelag (Plaque) am Zahnfleischrand. Ihr Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin kann eine Zahnfleischentzündung diagnostizieren und behandeln. Sollte Ihr Zahnfleisch weh tun, sich immer mal wieder rötlich verfärben oder anschwellen, sollten Sie die Symptome prüfen lassen. Denn wenn bei einer Gingivitis nichts unternommen wird, kann sich die Entzündung auf den gesamten Zahnapparat ausbreiten. Es entstehen Zahnfleischtaschen und der Knochen wird angegriffen. Dann spricht man von einer Parodontose.

entzündetes Zahnfleisch

Zahnfleischentzündung vorbeugen

Damit die Zahnfleischentzündung nach einer erfolgreichen Behandlung nicht erneut entsteht, können Sie folgende Tipps anwenden:

  • Putzen Sie zwei Mal täglich die Zähne
  • Verwenden Sie zusätzlich eine antibakterielle Mundspülung, um den gesamten Mundraum zu reinigen und bakteriellem Zahnbelag zu reduzieren
  • Reinigen Sie die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalraumbürstchen
  • Essen Sie möglichst zuckerfreie Speisen, um den Bakterien nicht noch mehr Nahrung zu liefern
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, um den Bedarf an Nährstoffen wie Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, sowie an Vitaminen und Mineralstoffen abzudecken
  • Suchen Sie Ihren Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin regelmäßig für eine professionelle Zahnreinigung auf (Zahnärzte und –Ärztinnen empfehlen zweimal pro Jahr)

Für eine natürliche und gute Zahnpflege empfiehlt Dentalhygienikerin und Expertin Birgit Schlee ihren Patienten die zahnmedizinisch getesteten Zahnpflegeprodukte von alkmene® mit Teebaumöl.

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