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Hilft Teebaumöl gegen Pickel?

Dieser Artikel wurde geprüft von:
Alexandra Beck

Kosmetikerin

Keiner will sie und doch hat jeder mal damit zu kämpfen – die ungeliebten Pickel. Dabei ist zunächst egal, ob sie ein dauerhaftes Problem darstellen oder nur ab und zu in den unpassendsten Momenten auftauchen. Was uns alle am meisten interessiert ist, wie wir Pickel wieder loswerden. Im Folgenden erfährst du, wie der Alleskönner Teebaumöl gegen Pickel helfen und wirken kann. Bevor allerdings darauf eingegangen wird, sollten zunächst zwei grundlegende Fragen geklärt werden: Was sind Pickel überhaupt? Und wie entstehen sie?

Was sind Pickel?

Was umgangssprachlich als Pickel bezeichnet wird, sind kleine entzündete Hauterhebungen, die mit Eiter gefüllt sind. Diese kleinen Eiterbläschen werden Pusteln genannt und sind Folgen einer übermäßigen Verhornung der Haut. Ähnliche Hautentzündungen sind gerötete, rundliche Hauterhebungen, die man als Papeln bezeichnet. Daneben gibt es noch Komedone, die als Mitesser bekannt sind. Dabei handelt es sich um verschlossene Poren. Kommt es zu einer sehr starken Ausbildung von Pusteln bzw. Pickeln, Papeln und Mitessern spricht man von der Hautkrankheit Akne.

Wenn du mehr über die verschiedenen Hautunreinheiten erfahren möchtest klicke hier.

Das Auftreten von Pickeln und Pusteln kann ganz verschiedene Gründe haben. Hormonschwankungen, die falsche Ernährung, Stress oder auch die falsche Hautpflege. Doch unabhängig von der Ursache, ist die Entstehung der unerwünschten Hautentzündungen immer die Gleiche.

Falls du dich noch genauer über die Ursachen für Pickel und Akne informieren willst, kannst du dir gerne diesen Beitrag durchlesen.

Wie entstehen Pickel?

Unsere Haut produziert jeden Tag ihren eigenen Schutzfilm, damit sie nicht austrocknet und mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt ist. Dieses natürliche Hautfett wird Talg genannt und fließt durch die Poren an die Hautoberfläche. Zusätzlich werden auch andere Substanzen über unsere Haut abgesondert, wie zum Beispiel Schweiß oder abgestorbene Hautzellen. Was eigentlich eine faszinierende Schutzmaßnahme unseres eigenen Körpers ist, kann bei einer Talgüberproduktion allerdings auch zu einer Last werden.

Kommt es aus verschiedenen Gründe zu einer erhöhten Talgproduktion und zu einer vermehrten Hornzellenproduktion (Hyperkeratose), kann dies dazu führen, dass unsere Poren verstopfen. Dabei verschließen abgestorbene Hautzellen die Poren, indem sie eine Art Hornpfropf am Follikelausgang bilden. Dadurch entstehen geschlossene Komedone (Mitesser), die als helle, stecknadelgroße Erhebungen sichtbar werden. Diese zunächst harmlosen Mitesser können sich auch von selbst wieder zurückbilden, was allerdings in den seltensten Fällen passiert. Denn die Komedone bilden einen sehr guten Nährboden für Bakterien und können somit entzündete Hautveränderungen zur Folge haben. Zudem kann auch der Druck innerhalb der Pore, der durch den Talgstau entsteht, ein Faktor sein, der Entzündungen vorantreibt. Hierdurch kann es letztendlich zur Eiterbildung und Hautreizung kommen – es entstehen Pickel.

Wie entstehen Pickel Infografik

Warum kann Teebaumöl gegen Pickel helfen?

Teebaumöl ist bekannt als Alleskönner oder auch als australisches Wundermittel. Das ätherische Öl wird außerdem bereits mehrere Jahrhunderte zur Behandlung von Wunden oder gegen Erkältungen eingesetzt. Die Frage ist also eigentlich nicht, ob Teebaumöl gegen Pickel helfen kann, sondern wie es gegen Pickel helfen kann.

 

Übrigens: Teebaumöl wird hauptsächlich durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern der Melaleuca alternifolia gewonnen. Ätherische Öle werden von Pflanzen nämlich als Schutzmechanismus gegen natürliche Feinde wie Bakterien oder Pilze produziert.

 

Drei unschlagbare Argumente von Teebaumöl sind ganz klar die antibakterielle, antimykotische und entzündungshemmende Wirkung. Antimykotisch bedeutet dabei, dass Teebaumöl gegen Pilzinfektionen wirksam ist. Im Zusammenhang mit Pickeln ist aber vor allem relevant, dass das ätherisches Öl mit einer hohen Konzentration an Terpenen hemmend gegen eine Vielzahl von Bakterien wirkt. Teebaumöl verfügt dabei nicht nur über ein breites Wirkungsspektrum, sondern hemmt sogar Problemkeime in ihrem Wachstum. Somit kann Teebaumöl dabei helfen das Bakterienwachstum bei der Pickelentstehung zu mindern und Bakterien abzutöten.

Unser MEIN TEEBAUMÖL Alleskönner Teebaumöl findest du hier.

 

Übrigens: Durch das Schädigen von Bakterien und Pilzen stellen sich desinfizierende und reinigende Effekte von Teebaumöl ein. Sie wirken entzündungshemmend und können damit die Heilung von Pickeln unterstützen können.

Auch die Kosmetikerin Frau Alexandra Beck vertraut auf die Wirkung von Teebaumöl gegen Pickel:

„Die positiven Eigenschaften von naturreinem Teebaumöl und seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten gegen die beschriebenen Störungen im (Zell-) Stoffwechsel sind schon seit Jahrhunderten überliefert. Produkte mit Teebaumöl ziehen schnell ein, wirken entzündungshemmend und reinigend, die Poren schließen sich (durch adstringierende Inhaltsstoffe), Hautunreinheiten, Rötungen und Pickel werden reduziert, die Haut wird weich und geschmeidig. Das Hautbild verbessert sich nach meinen Erfahrungen mit der Anwendung von MEIN TEEBAUMÖL Produkten deutlich. Achtung:  das reine Teebaumöl sollte mit Vorsicht verwendet und am besten vor Gebrauch an einer kleinen Stelle auf der Arm-Innenseite auf die Verträglichkeit getestet werden.“

Wie wirkt Teebaumöl gegen Pickel?

Aber wie genau wirkt Teebaumöl gegen Pickel? Die antibakterielle Wirkung von ätherischen Ölen kann auf verschiedene Mechanismen zurückgeführt werden.

Teebaumöl enthält das Terpenoid Terpinen-4-ol, das in die Bakterien eindringt und schädigt. So kann Teebaumöl zum Beispiel die Zellatmung von Bakterien beeinträchtigen und deren Zellmembran beschädigen. Durch die erhöhte Permeabilität (Durchlässigkeit) der Zellmembran, kann die Membran ihre Funktionen nicht mehr aufrechterhalten, wodurch lebenswichtige Stoffe aus der Zelle ausströmen können. Als Folge davon sterben die Bakterienzellen ab. Diese Wirkung von Teebaumöl auf die Zellmembran bezieht sich sowohl auf Bakterienzellen als auch auf Hautzellen, weshalb Teebaumöl bei falscher Anwendung auch zu Hautirritationen führen kann.

 

Wichtig: Teebaumöl darf nicht auf offene Wunden gegeben werden, vor allem nicht unverdünnt. Bei aufgekratzten Pickeln oder Pickelwunden sollte man demnach warten bis die Wunde verschlossen ist. Anschließend kann Teebaumöl in verdünnter Form desinfizierend wirken und dadurch die Heilung unterstützen.

 

Außerdem wirkt die antibakterielle und sensibilisierende Eigenschaft des Teebaumöls der Hyperkeratose (verstärkte Verhornung) entgegen, wodurch der Talg besser abließen kann. Die Verhornung bzw. Verstopfung der Follikel wird durch das Teebaumöl reduziert, was der Entstehung von Komedonen als bakterieller Nährboden entgegengewirkt. Das Teebaumöl stoppt zwar nicht die Talgproduktion, aber sorgt dafür, dass sich nicht zu viel Talg auf der Haut ansammelt. Durch diese regulierende Wirkung kann der Pickelbildung entgegengewirkt werden, womit Teebaumöl also auch vorbeugend gegen Pickel und Hautunreinheiten eingesetzt werden kann.

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